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Loslassen Januar 9, 2008

Posted by arabrabenna in Gedanken.
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Da übe ich mich schon fleißig im Loslassen und doch ist es immer mal nicht so einfach. Als Thekla gestern fortflog, ging es mir denn doch nicht ganz so gut. Es hat so etwas Endgültiges, wenn ein geliebtes Kind zum Bräutigam auf einen anderen Kontinent fliegt und ich weiß, daß ich sie erst zu ihrer Hochzeit wiedersehe, wenn Gott will! Ich bin aber auch selbst Schuld! Ich habe eines Tages angefangen Gott zu sagen, daß ich Ihm die Kinder abgebe und das es mir egal ist wo sie leben werden, wenn sie Ihm nur dienen. Und Er nimmt mich halt beim Wort, denn das junge Paar will die Bibelschule besuchen und dann in die Mission gehen. Halt dorthin, wo Gott sie haben will. Vielleicht nach Deutschland? Nötig hat es dieses Land, so gottlos wie es inzwischen geworden ist!   Mutig ist sie, unsere Tochter!

Mit dem Loslassen und Gott abgeben habe ich gute Erfahrungen gemacht (das hatte mir übrigens Thekla empfohlen, weil sie gerade ein Buch zu diesem Thema gelesen hatte). Unsere Knaben machten mir Sorgen. Ich ahnte, daß sie mit Drogen rumprobierten… Als ich sie ganz bewußt  Gott abgab, veränderten sie ihr Leben erstaunlich und begannen auch wieder, sich für die Bibel und Gott zu interessieren. Und jetzt ist es einfach nur herzerfrischend mit ihnen! Der schwere Unfall trug allerdings auch noch so einiges zu ihrer Reifung bei. Im Nachhinein erfuhr ich so manches aus ihrer schlimmen Zeit und bin froh und sehr dankbar, daß ich nur wenig mitbekommen habe und diese Zeit vorbei ist!!!

War wohl doch nichts Januar 9, 2008

Posted by arabrabenna in Gedanken.
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Also, wenn ich so überlege mit welchem Entusiasmus ich diesen Blog begonnen habe…! Und jetzt behandle ich das Kindchen so stiefmütterlich, daß ich mich nicht wundern muß, wenn sich keiner dafür interessiert! Ich kann halt nicht in Ruhe schreiben, wenn es um mich herum zu belebt ist. Da tönt aus der Küche das Radio, im nächsten Zimmerläuft ganz andere Musik, eventuell wird oben drüber Schlagzeug gespielt und zu guter letzt ruft der Jüngste nach der Mama, weil er Hunger hat (er ist 18!).  Ich gebe mir mal noch eine Chance.

Eigentlich könnte ich mir ziemlich viele Sorgen machen März 31, 2007

Posted by arabrabenna in Gedanken.
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tue ich aber nicht! -Unsere Älteste erwartet ein Baby, mitten im Studium, die Zweite arbeitet in Spanien und hat auch noch keine Ausbildung mit 20 Jahren, Nr. 3 wurde in Südafrika ausgeraubt, kurz vor seinem Heimflug (Paß, Flugticket, Handy, Geld und noch mehr- alles weg) und verliebt ist er in eine Südafrikanerin, muß auch noch einen Beruf lernen und der Jüngste will ein Jahr als Austauschschüler in die USA und unser Konto sieht gar nicht gut aus! - Denn ich lese in 1.Petrus 5,7 “Werft all eure Ängste auf ihn, denn er sorgt für euch.” Und das habe ich schon so oft erlebt! Deshalb kann ich fröhlich meine Tage erleben und gespannt sein auf das, was so alles kommt! Und außerdem - Unsere Älteste hat einen lieben Schatz an ihrer Seite , ist gesund und freut sich auf ihr Kind und wir auf unser estes Enkelchen, Die Zweite ist glücklich, fleißig und hat bisher viele Dinge gelernt, die ihr kein Studium geben kann, Nr. 3 wird für 8 Monate mit sechs jungen Südafrikanern durch Deutschland touren und in Schulen und Jugendgruppen tanzen, singen, Theater spielen, Workshops halten und erzählen, wie Jesus sein Leben verändert hat und ihm Hoffnung gibt und unser Jüngster ist ein wunderbarer Mensch, wie überhaupt alle vier Prachtexemplare! Da danke ich doch lieber täglich für all das Gute, was ich erlebe! Außerdem: “Sorge macht alt vor der Zeit…” Sirach

Eine Idealgemeinde März 18, 2007

Posted by arabrabenna in Gedanken.
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hätte ich gerne, aber die gibt es nicht! Seit mehreren Jahren fahren wir nun in einen anderen Ort zum Gottesdienst, weil wir nach jahrelangem Engagement in der Dorfgemeinde feststellen mußten, daß wir hier mehr ein Störfaktor sind. Dabei gibt es genügend persönliche Nöte im Ort und es bräuchte dringend eine liebevolle Gemeinschaft, um zu helfen und aufzufangen. Aber das macht Mühe und wenn die betreffenden Personen nicht in`s 0-8-15 Schema passen, dann will man mit ihnen eher nichts zu tun haben. Und ich stoße mal wieder an meine ganz persönlichen Granzen und grüble, wie ich helfen kann, nicht nur oberflächlich, sondern anhaltend!