Julius Mai 21, 2007
Posted by arabrabenna in Familiäres.trackback
Heute war die erste große Operation, d.h. wir warten auf den Anruf, daß Julius aus dem OP raus ist. So hatten wir doch einmal Zeit, zu entspannen. Seit Sonntag sind wir als Eltern im Dauereinsatz, entweder zu zweit oder im Wechsel. Julius war der Meinung, daß seine Leidenszeit verkürzt würde, wenn er das Bein amputieren läßt. Es war für einige Tage unsere Hauptsorge, daß er noch zu einer anderen Entscheidung findet. Und Gott sei Dank!!! hat er sich umentschieden! Er leidet so unter der Tatsache, daß er noch viel im Bett liegen muß und nicht an die frische Luft darf. Unser Sportler! Unser ungeduldiger Kranker! Schon als Baby war es furchtbar, wenn er krank war. Ich mußte ihm Beruhigungsmittel geben, damit er überhaupt mal schlief und ich nicht völlig durchdrehte. Heute morgen sagte er uns wie gut es sei, daß wir da sind. Ich bin einfach nur da und halte seine Hand und sein Papa pflegt ihn liebevoll (er kann das so gut, ist Krankenpfleger). Wir haben bereits Sonderstellung auf der Intensivstation, dürfen jederzeit rein. Julius fragte vorgestern die Schwester, ob andere auch so lange liegen müssen. Sie erzählte ihm dann ein wenig, daß andere es n viel schwerer haben. Er wird wohl noch viel lernen, unser “Küken”.
endlich nachricht!!!
ich wollte euch nicht zusätzlich mit meiner anfrage stören und habe deshalb ruhe gegeben!
wie gut, dass für das bein hoffnung ist und Julius nicht vor ungeduld frühzeitig aufgegeben hat.
gut, dass ihr bei ihm sein könnt!
Gott, unser Vater, lege seine heilenden und segnenden Hände auf Euch alle!